Die Weiterentwicklung – Warmluft-Cheminée

Nach der Erfindung des Keramikglases anfangs der 1970er Jahre konnte das Feuer der bisher offenen Feuerstelle hinter ein Glas eingeschlossen werden. Zur Anwendung kommt dabei ein Warmlufteinsatz mit Feuertüren. Diese Türen mit eingesetzter Scheibe lassen sich nach vorne öffnen oder nach oben schieben. Damit lässt sich unter kontrollierten Bedingungen sogar der offene Charakter des Cheminées beibehalten. Ein raumluftunabhängiger Betrieb ist auf Wunsch möglich und z.B. bei Minergiehäusern sogar Voraussetzung.

Die Verkleidung kann indiviuell und mit unterschiedlichsten Materialien erstellt werden.

Vorteile

  • Schnelle und hohe Wärmeleistung
  • Wärmestrahlung durch Glas
  • Schutz vor Funkenflug
  • Beheizte Sitzbank möglich

Nachteile

  • Bei geringem Wärmebedarf, schnell zu warm
  • Bedingte Speicherfähigkeit
  • Begünstigt Luftaustrocknung und Staubzirkulation

Die Heizeigenschaften sind ähnlich dem des Cheminéeofens: schnelles, intensives Aufwärmen ohne grosse Speicherwirkung. Als Hauptanwendungszweck kann hier sicher der idyllische Abend vor dem knisternden Feuer und das schnelle Aufwärmen bei der Ankunft zuhause angegeben werden.