Der Cheminéeofen – Klein, aber fein

Umgangssprachlich hört man viel den Begriff ‚Schwedenofen‘. Allerdings ist nicht bekannt warum, da die Erfinder des Cheminéeofens eine Firma aus Dänemark ist.

Der Cheminéeofen ist grundsätzlich transportabel und ist nicht fest mit der restlichen Bausubstanz vermauert. Dabei ist er seitlich oder von oben mit dem Kamin verbunden. Typischerweise besteht er aus einem Stahlkorpus. Der Feuerraum ist mit einer Keramikglas-Türe verschliessbar. Viele Modelle verfügen über eine Holzablage im unteren Bereich.

Die Stahlkonstruktion kann durch verschiedene Verkleidungen (z.B. Speckstein, Naturstein, Keramik, Kunststein) verdeckt werden.

Der grosse Vorteil eines Cheminéeofens ist seine schnelle Wärmeabgabe. Allerdings kühlt er auch relativ rasch wieder ab. Durch eine entsprechende Verkleidung wie z.B. Speckstein kommt die Speicherkapazität trotzdem nicht zu kurz und kann je nach Grösse und Schwere bis zu 8 Stunden betragen.

Vorteile

  • Sehr schnelle Wärmeabgabe
  • Warmluft verteilt sich relativ gut im Raum
  • Speicherfähigkeit je nach Gewicht bis max. 8 Stunden
  • Benötigt wenig Platz
  • Preisgünstig
  • Dekoratives Möbelstück für viel Feuerromantik

Nachteile

  • Bei geringem Wärmebedarf, schnell zu warm
  • Bedingte Speicherfähigkeit
  • Begünstigt Luftaustrocknung und Staubzirkulation